Preisvergleich · Stand August 2026

Was kostet Bestattersoftware wirklich?

Ein Monatsbetrag allein sagt wenig aus. Erst mit Einrichtung, Nutzern, Modulen, Fallkosten und Einführung entsteht ein fairer Kostenvergleich.

Die Preisspanne ist groß

In der aktuellen Marktstichprobe reichen öffentlich sichtbare monatliche Einstiegspreise von 89 bis 829 Euro. Mehrere etablierte Anbieter veröffentlichen keinen Pauschalpreis und erstellen ein individuelles Angebot.

Das macht die günstigste Lösung nicht automatisch zur wirtschaftlichsten. Wenn Mitarbeitende Daten doppelt pflegen, externe Module zusätzlich buchen oder die Einführung scheitert, können niedrige Lizenzkosten teuer werden.

Immer schriftlich klären

Sind Preise netto oder brutto? Gilt der Betrag pro Monat, Jahr, Nutzer, Filiale oder Sterbefall? Welche Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist gilt?

Öffentlich auffindbare Preise

AnbieterLaufender PreisEinrichtung
BestattungONE89 € / Monat
Umsatzsteuer-Ausweis, Laufzeit und Kündigungsfrist sind auf der Preisseite nicht ausdrücklich genannt.
0 €
Bestattungs.Appab 449,95 € / Monat
Jahrestarif; monatlich 499,95 €. Zeitlich begrenzte Preisaktionen können sich ändern.
aktuell 0 € im Jahrestarif; sonst 1.800 €
CleverOne829 € / Monat
Unbegrenzte Filialen, Nutzer und Vorgänge. Migration, weitere Unternehmen sowie Abmelde- und Musikdienste können Zusatzkosten verursachen; Steuerstatus prüfen.
3.750 €
memilius499 € / Monat
Bei jährlicher Zahlung; Zusatzmodule separat, jeweils zzgl. MwSt.
2.800 €
Pacemoab 175 € / Monat
Bei jährlicher Abrechnung, ein Zugang; weitere Module und Zugänge kosten extra, zzgl. MwSt. Optionale Datenmitnahme: 250–1.000 €.
ab 500 €
PowerOrdoAuf Anfrage
SMART-, PLUS- und MAX-Pakete mit unterschiedlichem Leistungsumfang.
Individuell
Ruhe SanftAuf Anfrage
Keine pauschale öffentliche Preisangabe gefunden.
Individuell
SDSAuf Anfrage
Keine pauschale öffentliche Preisangabe gefunden.
Individuell

Recherche-Stand: 02.08.2026. Maßgeblich sind die aktuellen Anbieterangebote. Preisaktionen, Mehrwertsteuer, Laufzeiten und Leistungsgrenzen können die tatsächlichen Kosten verändern.

Diese Kosten werden häufig übersehen

  • Einrichtung, Datenmigration und individuelle Anpassungen
  • Zusätzliche Nutzer, Filialen oder Mandanten
  • Trauerdruck, Kundenportal, Gedenkseite und Warenwirtschaft als Module
  • Factoring-, Abmelde-, Signatur- oder Versandgebühren je Vorgang
  • Schulung, Reisekosten und interne Arbeitszeit der Mitarbeitenden
  • Hardware, Server, Backups oder FileMaker- und Windows-Lizenzen
  • Datenexport und Unterstützung bei einem späteren Anbieterwechsel

Rechnen Sie mindestens drei Jahre

Für einen realistischen Vergleich addieren Sie einmalige Kosten und 36 Monate laufende Kosten. Berücksichtigen Sie außerdem erwartete Nutzerzahlen, Fallvolumen und Module. Ein einfaches Rechenmodell lautet:

Gesamtkosten über 36 Monate

Einrichtung + Migration + Schulung + 36 × Grundpreis + 36 × Nutzerkosten + 36 × Modulkosten + erwartete Fallgebühren.

Stellen Sie anschließend dem Betrag einen konservativ geschätzten Zeitgewinn gegenüber. Verwenden Sie dafür Ihre eigenen Prozesszeiten und nicht ungeprüfte Werbeversprechen.

Sieben Fragen für ein vergleichbares Angebot

  1. Welcher Gesamtpreis gilt für unsere heutige Nutzer- und Filialzahl?
  2. Welche Funktionen sind im Grundpreis enthalten?
  3. Welche einmaligen Kosten fallen für Migration und Schulung an?
  4. Welche Gebühren entstehen pro Sterbefall, Dokument oder Versand?
  5. Wie entwickeln sich Kosten bei zusätzlichen Nutzern oder Standorten?
  6. Welche Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist gilt?
  7. Ist ein vollständiger Datenexport im Preis enthalten?

Nutzen Sie für alle Anbieter dieselbe Fragenliste. Unsere Demo-Checkliste ergänzt diese Kostenfragen um einen standardisierten Musterfall.